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Themenspezifische Fortbildungen
In Beziehung „Sein“, Potentiale der psychophysischen
Entwicklung beleben,
eine Fortbildung zur Verkörperung grundlegender Bewegungsprinzipien
innerhalb natürlicher Heilungsprozesse
bei Ute Lang Tanz-Bewegungstherapeutin BTD, ECP; HP
Psychotherapie,
Certified Movement Analyst; Moving Cycle Practitioner
Der innere Drang sich zu entwickeln, ist
uns Menschen von Natur aus mitgegeben
Der Moving Cycle vertraut auf die natürlichen
Heilungsprozesse des Körpers, er arbeitet
aus einem ganzheitlichen Verstehen psychosomatischer Prozesse, im Besonderen
mit
dem impliziten Unbewussten. Mit den ontogenetischen ganzkörperlichen Bewegungsmustern
aus der Sicht der Laban/Bartenieff Bewegungsanalyse werden Erfahrungen der
psychophysischen
Entwicklung lebendig, eingebracht in eine Beziehung, bergen sie die
Entfaltung natürlicher
heilender Entwicklungsprozesse.
Folgende Konzepte werden erarbeitet:
§ Die 4 Phasen des Moving Cycle`s
§ Themen des Bindungsverhaltens von Vertrauen und Misstrauen
§ Themen der Selbstbehauptung und Anpassung, sowie Konfliktbereitschaft
Theorie wird in Anlehnung an die praktischen Erfahrungen vermittelt, sodass
ein Verstehen
von psychophysischen Zusammenhängen nicht nur kognitiv, sondern verkörperlicht integriert
werden kann.
Termine: 9. – 11. November 2012 und 8. – 10.
Februar 2013
Zeiten: Freitag 19 – 21 Uhr
Samstag 10 – 17 Uhr u. Sonntag
9 – 15 Uhr
mit 1 ½ stündigen Mittagspausen
Kursort: ein Studio in Hamburg
Kosten: 240 EURO/ 200 EURO
bei Anmeldung bis 28. April 2012
Anmeldung
per Email bei Ute Lang ute.m.lang@gmail.com
Ihre Anmeldung wird mit Eingang der Kursgebühr gültig.
Zusammenhänge von physischer und psychischer
Entwicklung auf der Grundlage der Objektbeziehungstheorie,
des Kestenberg
Movement Profil`s und der Bartenieff Fundamentals
Bei Ute Lang
Die frühkindliche
Bewegungsentwicklung verläuft eng verknüpft mit der psychischen Entwicklung.
Die Verbindung
von Bewegungsmustern, emotionalen und geistigen Fähigkeiten bildet die
Grundlage für die Entwicklung des Kindes.
Frühe Beziehungsdialoge, die, die Wichtigkeit der ersten Bezugspersonen und
ihrer Fähigkeit zur Empathie beinhalten,
tragen zur Entfaltung der Gesamtpersönlichkeit bei.
Das Kind
erarbeitet sich in den ersten 3 Lebensjahren ganzkörperliche Bewegungsmuster,
die ihre Wurzeln in der
Ontogenese finden. Jedes dieser Bewegungsmuster enthält Potential für
emotionale und geistige Fähigkeiten.
Zum Beispiel wird durch Schieben, Drücken und Ziehen die Tiefenmuskulatur im
Rumpf gekräftigt und in die Glied-
maßen verbunden. Das Kleinkind übt im Krabbeln drücken, ausgreifen und
hochziehen. Dies führt im weiteren
Verlauf der Entwicklung zur Aufrichtung in den Stand. In diesem Prozess lernt
der Körper die Schwerkraft zu nutzen.
Das Verkörperlichen der Schwerkraft in diesem
Prozess der Aufrichtung und die Ich- Entwicklung bedingen sich
gegenseitig. Erste Sätze von Ich will, ich kann...
entstehen. Jeder Entwicklungsschritt birgt im Beziehungsdialog
Konfliktpotential in sich, welches Wachstum fördert oder Verletzungen
hinterlässt. All diese Faktoren prägen den
persönlichen Bewegungsausdruck.
In dieser Seminarreihe werden wir die wichtigsten Bewegungsmuster der
frühkindlichen Bewegungsentwicklung bewegt
erforschen, sowie die psychischen Entwicklungsthemen herausarbeiten. Dabei
ist die Anbindung an die eigenen Erfahrungen
von Köperverbundenheit der Ausgangspunkt für die theoretischen Überlegungen.
Weiterhin werden wir mit dem Kestenberg
Movement Profile praktisch und theoretisch arbeiten, um die
Entwicklungsthemen der frühen Kindheit zu verstehen und sie für
entwicklungsgerechte Interventionen praktisch anwenden zu können. Die
Authentische Bewegung wird für den eigenen Prozess,
sowie als therapeutische Methode von Bedeutung sein.
Ziel dieses
Seminars ist es, die Beobachtungsfähigkeit für entwicklungsbedingte
Bewegungsphänomene zu sensibilisieren
und ein grundlegendes Verständnis für die Zusammenhänge der physischen und
psychischen Entwicklung zu erlangen.
Auf Anfrage für selbstorganisierte Gruppen
möglich.
Entwicklungslinien von
Objektbeziehungen in Bezug zu der Art und Weise der Formveränderung
Für das Kleinkind
ist die Entwicklung eines positiven Selbst-Gefühls sehr von der
vertrauensvollen Umgebung abhängig.
Dieses Selbst-Vertrauen entsteht in der Interaktion mit der pflegenden
Bezugsperson. Im alltäglichen Miteinander entsteht
eine Choreographie des sich gegenseitig Erspürens, Haltens und Anpassens. Diese Anpassung in der Form bildet die
sensormotorische Grundlage für Vertrauen in sich selbst und andere. Das
Kleinkind im 2. Lebensjahr bedarf einer Bezugsperson
die es unterstützt die Welt differenzierter zu begreifen, die es in seinen
Handlungen bestärkt oder begrenzt. Der Tanz heißt hier:
Ich will, ich kann und auch nein ich will nicht, ich kann nicht.
Die Konzepte der Art und Weise der Formveränderung in Bezug zu
Objektbeziehungskonstellationen eröffnet einen Einblick
in die Art und Weise in Beziehung zu sein. Dieses Wissen ermöglicht es
Beziehungsstörungen in Bewegungsdialogen aufzu-
greifen und zu bearbeiten. Die Art und Weise der Formveränderung gibt auch
Aufschluss über verinnerlichte Muster des in
Beziehung seins.
Auf Anfrage für selbstorganisierte Arbeitsgruppen möglich.
–weitere Informationen - klick auf die Englische Flagge
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