1. Die Tanztherapie Werkstatt stellt sich vor

2. Tanztherapie in Dresden

3. Berufsbegleitende Weiterbildung in Tanz- und Bewegungstherapie

4. Themenspezifische Fortbildungen

5. Bewegungswerkstatt Kinder

6. Ferien und Fortbildung

7. Anmeldebedingungen

8. Programmübersicht

9. Literatur

10. Links

11. Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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Themenspezifische Fortbildungen

 

Zusammenhänge von physischer und psychischer Entwicklung auf der Grundlage der Objektbeziehungstheorie,
 des Kestenberg Movement Profil`s und der Bartenieff Fundamentals

Bei Ute Lang

Die frühkindliche Bewegungsentwicklung verläuft eng verknüpft mit der psychischen Entwicklung. Die Verbindung
von Bewegungsmustern, emotionalen und geistigen Fähigkeiten bildet die Grundlage für die Entwicklung des Kindes.
Frühe Beziehungsdialoge, die, die Wichtigkeit der ersten Bezugspersonen und ihrer Fähigkeit zur Empathie beinhalten,
tragen zur Entfaltung der Gesamtpersönlichkeit bei.

Das Kind erarbeitet sich in den ersten 3 Lebensjahren ganzkörperliche Bewegungsmuster, die ihre Wurzeln in der
Ontogenese finden. Jedes dieser Bewegungsmuster enthält Potential für emotionale und geistige Fähigkeiten.
Zum Beispiel wird durch Schieben, Drücken und Ziehen die Tiefenmuskulatur im Rumpf gekräftigt und in die Glied-
maßen verbunden. Das Kleinkind übt im Krabbeln drücken, ausgreifen und hochziehen. Dies führt im weiteren
Verlauf der Entwicklung zur Aufrichtung in den Stand. In diesem Prozess lernt der Körper die Schwerkraft zu nutzen.
Das Verkörperlichen der Schwerkraft in diesem Prozess der Aufrichtung und die Ich- Entwicklung bedingen sich
gegenseitig. Erste Sätze von Ich will, ich kann... entstehen. Jeder Entwicklungsschritt birgt im Beziehungsdialog
Konfliktpotential in sich, welches Wachstum fördert oder Verletzungen hinterlässt. All diese Faktoren prägen den
persönlichen Bewegungsausdruck.
In dieser Seminarreihe werden wir die wichtigsten Bewegungsmuster der frühkindlichen Bewegungsentwicklung bewegt erforschen, sowie die psychischen Entwicklungsthemen herausarbeiten. Dabei ist die Anbindung an die eigenen Erfahrungen von Köprerverbundehlit der Ausgangspunkt für die theoretischen Überlegungen. Weiterhin werden wir mit dem kestenberg Movement Profile praktisch und theoretisch arbeiten, um die Entwicklungsthemen der frühen Kindheit zu verstehen und sie für entwicklungsgerechte Interventonen praktisch anwenden zu können. Die Authentische Bewegung wird für den eigenen Prozess, sowie als therapeutische Methode von Bedeutung sein.

Ziel dieses Seminars ist es, die Beobachtungsfähigkeit für entwicklungsbedingte Bewegungsphänomene zu sensibilisieren
und ein grundlegendes Verständnis für die Zusammenhänge der physischen und psychischen Entwicklung zu erlangen.

 

 Eine neue Kursreihe beginnt im November 2010 in Hamburg.

 Termine            in Hamburg
               
                            1. WE   5. – 7. November 2010
                                                                             

Kurszeiten     Freitag     19:00 – 21:00 Uhr
                        Samstag 10:00 – 13:00 Uhr  u. 15:00 – 18:00 Uhr
                        Sonntag     9:00 – 11:30 Uhr  u. 12:30 – 14:30 Uhr

Kurskosten    250 EURO, bei Anmeldung bis 12 Wochen vor Kursbeginn 230 EURO pro Wochenende.

                         Arbeitsgruppen ab 8 Personen können einen Gruppenrabatt bekommen.

Anmeldung bei

                   Ute Lang    
ulang@bevaegelsesvaerkstedet.dk

 

 


Entwicklungslinien von Objektbeziehungen in Bezug zu der Art und Weise der Formveränderung

Für das Kleinkind ist die Entwicklung eines positiven Selbst-Gefühls sehr von der vertrauensvollen Umgebung abhängig.
Dieses Selbst-Vertrauen entsteht in der Interaktion mit der pflegenden Bezugsperson. Im alltäglichen Miteinander entsteht
eine Choreographie des sich gegenseitig Erspürens, Haltens und
Anpassens. Diese Anpassung in der Form bildet die
sensormotorische Grundlage für Vertrauen in sich selbst und andere. Das Kleinkind im 2. Lebensjahr bedarf einer Bezugsperson
die es unterstützt die Welt differenzierter zu begreifen, die es in seinen Handlungen bestärkt oder begrenzt. Der Tanz heißt hier:
Ich will, ich kann und auch nein ich will nicht, ich kann nicht.

Die Konzepte der Art und Weise der Formveränderung in Bezug zu Objektbeziehungskonstellationen eröffnet einen Einblick
in die Art und Weise in Beziehung zu sein. Dieses Wissen ermöglicht es Beziehungsstörungen in Bewegungsdialogen aufzu-
greifen und zu bearbeiten. Die Art und Weise der Formveränderung gibt auch Aufschluss über verinnerlichte Muster des in
Beziehung seins.

Auf Anfrage für selbstorganisierte Arbeitsgruppen möglich.



–weitere Informationen - klick auf die Englische Flagge