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Laban/Bartenieff Bewegungsstudien (LBBS)
Laban/Bartenieff
Bewegungsstudien -
eine Einführung
Irmgard Bartenieff
entwickelte unter Einbeziehung der Antriebslehre und der Raumharmonielehre
von
Rudolf von Laban und ihren Erfahrungen als Tänzerin und Physiotherapeutin,
eine differenzierte Körperarbeit,
die Bartenieff Fundamentals
TM. Diese bestehen aus einer Serie von aufeinander aufbauenden Körperübungen,
durch die grundlegende Prinzipien der Bewegung verstanden werden können. Ziel
dieser ganzheitlich orientierten
Körperarbeit ist es einerseits Bewegung möglichst effektiv zu organisieren
und andererseits emotional ausdrucksvoll
zu kommunizieren. Durch diese funktionale Klarheit in der Bewegung werden
eindeutige Gefühle und Gedanken möglich.
Es entstehen Spielräume für vielfältige Handlungs- und Kommunikationsweisen.
Ziele dieses Kurses sind
-
grundlegende Methoden im eigenen Körper
kennen zu lernen
- das eigene Bewegungsrepertoire zu erweitern
- Bewegungsbeobachtung zu schulen
- Übergänge von der funktionalen zur
emotionalen Ebene entdecken
- eigene Vorlieben und Abneigungen zu
erfahren und zu benennen
Termin
nach Absprache für selbstorganisierte Arbeitsgruppen möglich.
Bewegtes
Wissen – Lebendiges Lernen, Laban/Bartenieff
Bewegungsstudien
– eine Trainingsgruppe
Die
Bewegungsanalyse verfolgt im Kontext von Tanz- und Bewegungstherapie mehrere
Ziele. Als diagnostisches
Mittel kann sie zur Therapieplanung und Beurteilung des Therapieverlaufs
eingesetzt werden. In der Praxis gibt sie
ein reichhaltiges Repertoire an Bewegungsideen für das Vermitteln von
Bewegungsfähigkeiten und Interaktionen.
Dies erfordert jedoch, dass die bewegungsanalytischen Konzepte im
Zusammenhang mit psychodynamischen
Prozessen theoretisch verstanden und im Bewegungsrepertoire der
Tanztherapeutin verkörperlicht wurden.
In
diesem Praxisseminar werden Körperarbeit, spielerische Bewegungsangebote und
Interaktionen zum Thema
Autonomie und Anpassung erarbeitet. Sie ermöglichen es, sich mit Macht und
Ohnmacht, Initiative und Hemmung
auseinander zu setzen. Eigene Themen zeigen sich im Authentischen
Bewegungsprozess und können hier bearbeitet
werden.
Im
Bewegen, Beobachten und Benennen von Bewegungsqualitäten, Raumspannungen und
Körperverbindungen wird
die Fähigkeit geschult, Bewegungshandlungen auf ihre psychodynamischen
Inhalte hin zu erfassen. Diese am eigenen
Leib gesammelten Erfahrungen ermöglichen es , in der eigenen
tanztherapeutischen Praxis, gezielte Bewegungsangebote
oder Interventionen spontan körperlogisch zu gestalten
Methodische
Schwerpunkte sind:
-
Ontogenetische
Bewegungsmuster, Bewegungsentwicklung und die Entfaltung psychischer
Kompetenz
-
Kestenberg
Rhythmen, Vorläufer und Formungsqualitäten
-
Vertiefung
der Beobachtungsfähigkeiten und das Benennen von Bewegungsthemen mit Blick
auf die Psychodynamik.
Termine nach Absprache für
selbstorganisierte Gruppen möglich.
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